Paella ist wohl eines der bekanntesten Gerichte Spaniens und bringt direkt mediterranes Urlaubsgefühl auf den Teller. Mit Safran, frischem Gemüse und Meeresfrüchten entsteht ein buntes, aromatisches Gericht, das man traditionell direkt aus der Pfanne geniesst, perfekt zum Teilen.
Zutaten für 4 Portionen
- 400 g Paella-Reis oder Risotto-Reis
- ca. 800 - 1000 g Fisch- oder Meeresfrüchtefond
- Alternativ: Fischfondpulver / Fischbouillon nach Packungsanleitung in Wasser auflösen
- 300 g TK-Garnelen, aufgetaut
- 300 g TK-Muscheln, aufgetaut
- 1 grosse Tomate, reif, gerieben
- 2 Zwiebeln, fein gewürfelt
- 1 rote Paprika, fein gewürfelt
- 2 Knoblauchzehen, fein gehackt
- 1 TL Salz
- 100 g Erbsen
- 1 Päckchen Safranpulver oder ca. 0,2 g Safranfäden
- 2 TL Paella-Gewürz oder geräuchertes Paprikapulver (pimentón de la Vera)
- 80 ml Olivenöl (extra vergine)
- 1 Zitrone in Spalten zum Servieren
- Frische Petersilie zum Garnieren
💡 Muscheln & Garnelen: Die Menge an Garnelen und Muscheln kann nach Belieben auf 800 g bis 1 kg erhöht werden. Man kann natürlich auch frische Muscheln und Garnelen verwenden. Ich habe meisten welche zuhause im Tiefkühler, damit ich auch mal spontan eine Paella zubereiten kann.
💡 Wichtig: Sobald der Fond zum Reis gegeben wurde, möglichst nicht mehr umrühren. So entsteht die typische Konsistenz und am Boden kann sich der gewünschte „Socarrat“, die knusprige Reiskruste, bilden.
💡 Tomaten: Statt geriebener Tomaten können auch fein gewürfelte Tomaten verwendet werden. Geriebene Tomaten ergeben jedoch die typischere, sämigere Basis für eine klassische Paella.
💡Fond-Menge: Je nach Reissorte kann etwas mehr oder weniger Fond benötigt werden. Ist der Reis gegen Ende noch zu fest, portionsweise heissen Fond nachgiessen, mit einem Deckel oder Alufolie abdecken und einige Minuten weitergaren. Nur heissen Fond verwenden, damit der Garprozess nicht unterbrochen wird.
💡 Paella-Pfanne: Am besten gelingt Paella in einer flachen Paella-Pfanne, da der Reis gleichmässig gart und sich der typische Socarrat besser bilden kann. Alternativ eignet sich auch eine grosse, flache Bratpfanne oder eine breite Gusspfanne mit niedrigem Rand. Wichtig ist, dass der Reis möglichst in einer dünnen Schicht liegt und nicht zu hoch aufgeschichtet wird
Zubereitung
- Fond erhitzen. Safranpulver direkt darin auflösen. Verwendest du Safranfäden, diese zuerst fein mörsern. Anschliessend Fond 5–10 Minuten ziehen lassen, damit sich Farbe und Aroma entfalten können
- In einer grossen Paella-Pfanne das Olivenöl erhitzen
- Zwiebeln und Paprika bei mittlerer bis höherer Hitze anschwitzen
- Knoblauch erst kurz danach hinzufügen und nur kurz mitbraten, damit er nicht verbrennt
- Geriebene Tomate hinzufügen, mit Paella-Gewürz oder Paprikapulver würzen und 5–7 Minuten einkochen lassen, bis eine aromatische, dickliche Basis entsteht
- Reis dazugeben und 1–2 Minuten glasig anrösten
- Optional mit einem Schuss Weisswein ablöschen
- Den heissen Safranfond auf einmal dazugiessen, Salz hinzufügen und den Reis gleichmässig verteilen
- Einmal kurz umrühren, damit sich alles verteilt, danach möglichst nicht mehr umrühren
- Die Paella etwa 10 Minuten bei mittlerer Hitze köcheln lassen
- Erbsen vorsichtig auf der Oberfläche verteilen und Garnelen sowie Muscheln auf dem Reis anrichten, ohne nochmals stark umzurühren
- Weitere 10-15 Minuten garen, bis der Reis bissfest ist, die Garnelen rosa und die Muscheln geöffnet sind
- Für die letzten 5-10 Minuten die Paella locker mit einem Deckel oder Alufolie abdecken, damit die Meeresfrüchte schön durchziehen und der Reis fertig garen kann
- Für den typischen Socarrat am Ende die Hitze für 1–2 Minuten leicht erhöhen, ohne umzurühren. Ein leichtes Knistern zeigt, dass sich die knusprige Kruste bildet
- Danach vom Herd nehmen und 5 Minuten ruhen lassen
- Mit Zitronenspalten und frischer Petersilie servieren und am besten direkt aus der Pfanne geniessen
Hier geht es zum Rezeptvideo auf Instagram
https://www.instagram.com/reel/DatY1NeuY4E/?igsh=eGs1NDlicmM3Z3dx
Herkunft:
Paella stammt aus Spanien, genauer gesagt aus der Region Valencia. Dort wurde das Gericht ursprünglich mit Reis, Gemüse, Bohnen und Fleisch zubereitet. Die Variante mit Meeresfrüchten entwickelte sich später und ist heute international die beliebteste.
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