Ein gutes Rührei braucht nur wenige Zutaten und die richtige Zubereitung. Bei niedriger Hitze und durch langsames, vorsichtiges Schieben in der Pfanne wird es wunderbar weich, fluffig und cremig. Mit frischem Schnittlauch verfeinert ist es ein einfaches und leckeres Frühstück. Auch für Babys lässt sich Rührei ganz unkompliziert zubereiten.
Zutaten
Für 1 Person
- 2 Eier
- 1 TL Butter oder Margarine
- 1 EL Milch oder Rahm (optional)
- Salz und Pfeffer nach Geschmack
- Frischer Schnittlauch zum Garnieren
💡 Hinweise
- Neben Schnittlauch passen auch frische Petersilie, Dill, Kerbel oder etwas Basilikum hervorragend zum Rührei
- Für zusätzliche Abwechslung kann das Rührei mit geriebenem Käse, angebratenen Champignons oder fein geschnittenen Frühlingszwiebeln verfeinert werden
Zubereitung
- Die Eier in eine Schüssel aufschlagen und mit einer Gabel oder einem Schneebesen gründlich verquirlen. Nach Belieben etwas Milch oder Rahm dazugeben, damit das Rührei noch etwas weicher wird
- Butter oder Margarine in einer beschichteten Pfanne bei niedriger Hitze langsam schmelzen lassen. Die Pfanne sollte nicht zu heiss werden, damit das Rührei schön cremig bleibt
- Die Eiermasse in die Pfanne giessen und einige Sekunden warten, bis sie am Boden leicht zu stocken beginnt
- Mit einem Silikonspatel das gestockte Ei langsam vom Pfannenrand zur Mitte schieben. Dabei nicht ständig oder zu kräftig umrühren, damit grössere, weiche Rühreistücke entstehen
- Immer wieder kurz warten und die Eiermasse erneut vorsichtig zusammenschieben, bis das Rührei die gewünschte Konsistenz erreicht hat
- Die Pfanne rechtzeitig vom Herd nehmen, da das Ei durch die Restwärme noch etwas nachgart. Für besonders cremiges Rührei sollte es nicht zu lange gebraten werden
- Mit Salz und Pfeffer abschmecken und mit frisch geschnittenem Schnittlauch garnieren
Babyfreundliche Variante 👶
Rührei eignet sich bereits ab Beikostbeginn, etwa ab dem 6. Lebensmonat, sofern Ei vertragen wird. Für Babys wird es ohne zusätzliches Salz zubereitet und vollständig durchgegart. Trotzdem darf es schön weich und fluffig bleiben.
Zutaten
- 1 Ei
- ½–1 TL ungesalzene Butter, salzarme Margarine oder Rapsöl
- 1 TL Wasser oder Muttermilch (optional)
- Etwas frischer Schnittlauch oder Petersilie (optional)
Zubereitung
- Das Ei in einer kleinen Schüssel gründlich verquirlen und nach Belieben etwas Wasser oder Muttermilch dazugeben
- Butter, Margarine oder Öl in einer beschichteten Pfanne bei niedriger Hitze erwärmen
- Die Eiermasse hineingeben und kurz warten, bis sie am Boden leicht zu stocken beginnt
- Mit einem Silikonspatel das Ei langsam vom Pfannenrand zur Mitte schieben. Zwischendurch immer wieder kurz warten, damit weiche Rühreistücke entstehen
- Das Rührei so lange bei niedriger Hitze weitergaren, bis es vollständig gestockt ist und keine flüssigen Stellen mehr vorhanden sind. Es darf weiterhin weich und saftig bleiben, sollte aber nicht mehr roh oder flüssig sein
- Etwas abkühlen lassen und nach Belieben mit wenig fein geschnittenem Schnittlauch oder Petersilie verfeinern
- In weichen, altersgerechten Stücken anbieten
Passende Beilagen für Babys
- Weiche Avocadostücke
- Gedünstete Zucchetti
- Weiche, geschälte Tomatenstücke
- Weiche Brotstreifen ohne stark gesalzene Zutaten
- Reife, weiche Früchte wie Kiwi oder Banane
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Herkunft
Rührei ist ein traditionelles Eigericht, das in vielen Ländern und Kulturen verbreitet ist. Seine genaue Herkunft lässt sich nicht eindeutig bestimmen. Je nach Region wird es unterschiedlich zubereitet – von besonders cremig und weich bis hin zu festeren Rühreistücken. Im deutschsprachigen Raum wird Rührei häufig mit Butter zubereitet und mit frischen Kräutern wie Schnittlauch serviert.
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