Mayak Eggs, auch Mayak Gyeran genannt, sind koreanische Eier, die in einer würzigen Marinade aus Sojasauce, Knoblauch, Frühlingszwiebeln und Sesam eingelegt werden. Das Besondere daran ist die Kombination aus dem cremigen, leicht flüssigen Eigelb und der süsslich salzigen Marinade
Der Name klingt zunächst etwas ungewöhnlich: «Mayak» bedeutet auf Koreanisch übersetzt «Droge» und «Gyeran» bedeutet «Ei». Deshalb werden sie auch liebevoll «Drogeneier» genannt. Natürlich steckt dahinter keine echte Droge, sondern die Tatsache, dass die würzig marinierten Eier so unglaublich lecker sind, dass man kaum genug davon bekommt
Traditionell werden Mayak Eggs mit warmem Reis serviert. Sie passen aber auch hervorragend zu Ramen, asiatischen Bowls oder als Beilage zu anderen asiatischen Gerichten. Ausserdem lassen sie sich wunderbar am Vortag vorbereiten
Zutaten für 6 Eier
- 6 Eier (Grösse M–L)
- Wasser zum Kochen
- 1 TL Essig
Für die Marinade
- 100 ml Sojasauce
- 100 ml Wasser
- 3 EL Zucker
- 2 Frühlingszwiebeln
- 2 Knoblauchzehen
- 1 kleine Chilischote (optional)
- 1 EL Sesam (geröstet)
Zum Servieren
- Gekochter Reis
- Optional etwas Sesamöl
- Optional zusätzliche Frühlingszwiebeln und Sesam
💡 Hinweis
- Aufbewahrung: Die Eier stets im Kühlschrank aufbewahren und möglichst innerhalb von 1–2 Tagen geniessen. Die Marinade verlängert die Haltbarkeit nicht zuverlässig
- Vorbereitung: Die Eier lassen sich wunderbar am Vorabend zubereiten und sind am nächsten Tag direkt servierbereit
- Lebensmittelsicherheit: Für Schwangere, Kleinkinder und Personen mit geschwächtem Immunsystem die Eier vollständig durchgaren
Zubereitung
- Einen Topf mit ausreichend Wasser zum Kochen bringen und den Essig hinzufügen. Dieser kann helfen, falls die Schale beim Kochen leicht aufplatzt
- Die Eier direkt aus dem Kühlschrank vorsichtig mit einem Löffel ins kochende Wasser geben und etwa 6½–7 Minuten kochen. So bleibt das Eigelb schön cremig und leicht flüssig. Wer es lieber fester mag, kann die Kochzeit entsprechend verlängern
- Währenddessen eine Schüssel mit kaltem Wasser und Eiswürfeln vorbereiten
- Die Eier nach dem Kochen sofort ins Eiswasser geben und etwa 10 Minuten abkühlen lassen, damit der Garprozess gestoppt wird
- Anschliessend die Eier vorsichtig schälen, da das Eigelb noch weich ist
- Die Frühlingszwiebeln waschen und sowohl den weissen als auch den grünen Teil in feine Ringe schneiden. Den Knoblauch fein hacken
- Die Chilischote nach Belieben entkernen und klein schneiden. Wer es nicht scharf mag, kann sie vollständig weglassen
- Falls ungerösteter Sesam verwendet wird, diesen in einer beschichteten Pfanne ohne Öl bei mittlerer Hitze unter regelmässigem Rühren leicht goldbraun rösten, bis er angenehm duftet. Anschliessend abkühlen lassen
- Sojasauce, Wasser und Zucker in einer Schüssel gut verrühren, bis sich der Zucker aufgelöst hat. Die Marinade muss dafür nicht aufgekocht werden
- Frühlingszwiebeln, Knoblauch, Chili und den gerösteten Sesam hinzufügen und alles gut vermischen
- Die geschälten Eier in einen verschliessbaren Behälter geben und mit der Marinade übergiessen
- Falls die Eier nicht vollständig von der Marinade bedeckt sind, ein Stück sauberes, unparfümiertes und lebensmittelechtes Haushaltspapier vorsichtig direkt auf die Eier legen. Das Papier saugt sich mit der Marinade voll und sorgt dafür, dass auch die Oberseite der Eier mit der Flüssigkeit in Kontakt bleibt. Alternativ können die Eier zwischendurch vorsichtig gewendet werden
- Den Behälter verschliessen und die Eier mindestens 6 Stunden, idealerweise über Nacht, im Kühlschrank marinieren lassen. Je länger sie marinieren, desto intensiver wird der Geschmack
- Vor dem Servieren das Haushaltspapier entfernen, falls verwendet, und die Eier aus der Marinade nehmen
- Die Eier halbieren und auf warmem Reis oder dem gewünschten Gericht anrichten
- Etwas von der Marinade mit den Frühlingszwiebeln und dem Sesam darübergeben und nach Belieben mit wenigen Tropfen Sesamöl verfeinern
Dazu passen Mayak Eggs besonders gut
Klassischerweise werden Mayak Eggs mit frisch gekochtem Reis und etwas von der würzigen Marinade serviert. Sie eignen sich aber auch hervorragend als Topping für Ramen oder als Beilage zu verschiedenen asiatischen Gerichten
Hier findest du passende Rezepte von meinem Blog:
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Tantanmen Ramen: Die cremige Brühe mit Erdnussnote, würzigem Hackfleisch und Gochujang harmoniert wunderbar mit den marinierten Eiern
-
Creamy Chicken Ramen: Die cremige Ramen Suppe mit Hähnchen lässt sich mit den würzigen Eiern wunderbar ergänzen
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Miso Ramen mit Hackfleisch: Die aromatische Miso Brühe und das würzige Hackfleisch passen hervorragend zu den Mayak Eggs
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Curry Dumpling Soup: Die aromatische Curry Suppe mit Dumplings lässt sich wunderbar mit einem halbierten Mayak Ei verfeinern
Hier geht es zum Rezeptvideo auf Instagram
Herkunft
Mayak Gyeran stammen aus Südkorea und werden häufig als Beilage zu Reis serviert. Sie gehören zu den koreanischen Banchan, den kleinen Beilagen, die traditionell zu einer Mahlzeit gereicht werden
Die Bezeichnung «Drogeneier» ist eine humorvolle Anspielung auf ihren besonders leckeren Geschmack. Durch die Kombination aus Sojasauce, Zucker, Knoblauch, Frühlingszwiebeln und Sesam entsteht eine aromatische Marinade, die den Eiern ihren unverwechselbaren Geschmack verleiht
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